Janosch und Jule
  Fakten
 



There ist only one negative in owning a retriever --it hurts so much to lose one!

Auf dieser Seite möchte ich einige allgemeine Fakten über den Retriever erläutern:
1. Die Anschaffung 

Hunde sind wertvolle, empfindsame Geschöpfe, die es verdient haben, dass man mit Verstand an die Anschaffung geht!

Bei der Suche nach einem Retriever-Welpen solltest Du ganz grundsätzlich darauf achten, dass der Züchter einem vertrauenswürdigen Verband angeschlossen ist.
Wir haben uns bewusst für einen Züchter entschieden, der unter dem Dachwesen des VDH züchtet und sind jetzt auch selber Mitglied des DRC.

In Deutschland sind das folgende, dem Dachverband VDH (VDH = Verband für das deutsche Hundewesen ) angeschlossene Vereine:

All diese Untersuchungen sind Pflicht, um möglichst gesunde und wesensfeste Retriever zu züchten. Auch der Züchter selber muss strenge Auflagen erfüllen, so muss er Züchter-Seminare absolvieren, vor der Zuchtzulassung wird durch den Verband die Zuchtstätte begutachtet und jeder Wurf durch einen erfahrenen Gutachter abgenommen. 

All diese Auflagen und die gewissenhafte Wurfplanung und Aufzucht sorgen dafür, dass die größtmögliche Chance besteht, einen gesunden und wesensfesten Retriever zu bekommen. Natürlich gibt es für Gesundheit des Hundes keine Garantie, aber die Chance ist beträchtlich höher als bei einem Zuchtverband, der die Zucht nicht so stark oder gar nicht reglementiert. 

Wichtigstes Ziel für Züchter und Welpenkäufer ist eben ein gesunder und im Wesen zuverlässiger Hund, der seinem Besitzer lange Zeit ein treuer Begleiter ist!

Woran erkennt man den Züchter des Vertrauens?

Ein guter und seriöser Züchter.....

  •  hat nicht ständig Welpen abzugeben

  •  möchte, dass Du Deinen Welpen besuchst und
     möchte Dich kennenlernen

  •  lässt seine Welpen in der Familie aufwachsen

  •  enthält Dir Ergebnisse von  Röntgenuntersuchungen und anderen Tests nicht vor

  •  zeigt Dir bereitwillig den Stammbaum der Zuchthündin. Hier solltest Du auf die Hinweise zum VDH/ÖKV/SKG und zum jeweiligen Retrieverclub beachten.

  •   züchtet nur eine, maximal zwei Rassen

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Auf dem Absatz kehrt machen solltest Du.... 

  •  wenn Hündin und/oder Welpen einen kranken Eindruck machen 

  •  wenn die Welpen irgendwo fern ab vom Wohnhaus untergebracht sind 

  •  wenn ein Züchter mehrere Rassen „im Angebot“ hat (mehr als 2)

  •  die Mutterhündin „zufällig“ gerade nicht da ist

  •  Du schon am Telefon eine Kaufzusage erhälst 

  •  wenn der Züchter Dir keine hieb- und stichfesten Gesundheitsdokumente vorweisen kann, und sagt, alles wäre „in bester Ordnung“. 

Solltest Du doch an einen solchen „Vermehrer“ geraten, kaufe - auch nicht aus Mitleid! - keinen der „armen“ Welpen, denn sobald dieser verkauft ist, wird gewissenlos weiter „produziert“. Ein Teufelskreis, denn solange diese Welpen gekauft werden, werden immer neue an ihre Stelle rücken... die Nachfrage regelt bei diesen „Vermehrern“ das Angebot. Tu das den Hunden nicht an!!!

obige Grundregeln sind überwiegend einem Flyer des Retriever Freunde Forums entnommen, Link in der Linkliste

 

Hier könnt ihr die Ahnentafel von Jule sehen:


Pedigree for
Adventure on happy Paws Beloved Jule

ZB-Nummer: DRC-G 0723287
Golden Retriever

 


Watson of Graceful Delight

Golden Ciba Must-Tes Garcon

Beeangee Jumping Jack Flash

Ritzilyn Cockney Robin

Stanroph Spring Breeze at Beeangee

Shantey Have Some More

Friendship Classic Tattoo

Shantey Just A Mistake

Miss Marple of Graceful Delight

Amirene Superbowl

Amirene Pacifique

Amirene Grouse

Shadowfax Amazing Graces

Riis Diago

Teacher's Passion Echo

Nightingale's Fellow Esta Josephine

Gunmarsh Zachary

Perrimay Hugo of Fenwood

Sansue Castalian

Perrimay Sea Harp

Gunmarsh Sophia

Gunmarsh Lucas

Gunmarsh Jasmine

Nightingale's Fellow Dijou Cassia's Darling

Arco vom Rheingauer Forst

Lovehayne Darter

Kiddy Kate vom Mohnfeld

Cassia My Never Ending Story

Jevan of Glen Sheallag

Fourwind Cottage Avril Sun



Zur Webside von Jules wunderschönem Papa Watson  gehts hier lang, einfach auf sein Foto klicken:


 

und hier gehts zu Jules Mama Josie. Viele behaupten, Jule wäre ein Klon ihrer Mutter :



Das Dummytraining

Beim Dummytraining werden Hunde im Gelände zum waidgerechten Apportieren ausgebildet, wobei statt der angeschossenen oder toten Jagdbeute eine Attrappe (Dummy) verwendet wird.

Ursprünglich wurden die Hunderasse "Retriever" für die Jagd auf Wasservögel zum Apportieren nach dem Schuss gezüchtet. Um bei der Hundeausbildung auf totes oder gar lebendes Wild verzichten zu können, wird mit sogenannten "Dummies" gearbeitet. Diese bestehen meist aus Segeltuch- bzw. Canvasstoff-Säckchen, die mit Kunststoffgranulat oder Sägemehl gefüllt sind.

In der Zwischenzeit hat sich diese spezielle Art der Ausbildung zu einer eigenständigen Disziplin entwickelt, die zwar immer noch den Grundgedanken der Jagdausbildung verfolgt, aber von vielen aus rein sportlichen Gesichtspunkten betrieben wird. Durch wechselndes Gelände und unterschiedlichste Apportieraufgaben ist dies eine sehr anspruchsvolle, interessante und abwechslungsreiche Arbeit für den Hund, die ihn körperlich und geistig fordert. Das gute Zusammenspiel zwischen Hundeführer und Hund sind die Basis jeder erfolgreichen Dummyarbeit.

Die gesamte Dummyarbeit baut auf den drei Grundpfeilern Markieren, Suchen und Einweisen auf.

1. Markieren

Ein gut ausgebildeter Retriever soll das (simulierte) Jagdgeschehen aufmerksam verfolgen, wenn er während des Treibens neben seinem Führer ruhig wartet. Er soll selbstständig die Flugbahn des "geschossenen Vogelwildes" beobachten und sich die Fallstelle merken (markieren). Ein Apportierhund muss die Fähigkeit haben, die Entfernung zur Fallstelle einzuschätzen, auch wenn er die Flugbahn des Vogels nicht vollständig, sondern nur teilweise beobachten kann. Oftmals liegt auch die Fallstelle des Stückes verdeckt im Bewuchs, hinter Büschen oder Bäumen, so dass der Hund sie nicht sehen kann. Auch dann wird von einem guten Apportierhund erwartet, dass er Richtung und Entfernung zu der Fallstelle des Stückes einschätzen kann.

Bei der Streifjagd wird der Retriever geschickt, sowie ein Stück gefallen und die Linie der Schützen stehen geblieben ist. Er kann dann ohne große Zeitverzögerung arbeiten. Beim Standtreiben hingegen lässt man, um den Ablauf des Treibens nicht zu stören, den Hund erst nach Beendigung des Treibens apportieren. Während des Treibens wird der Hund einzig auf verletztes, flüchtendes Wild (engl. runner) geschickt; dies aus jagdethischen Gründen. Ein guter Apportierhund muss deshalb fähig sein, sich mehrere Fallstellen geschossener Stücke (Markierungen) gleichzeitig, auch über einen längeren Zeitraum hinweg, zu merken. Er soll diese nach Beendigung des Standtreibens dann zielsicher anlaufen, nacheinander ausarbeiten und die geschossenen Stücke bringen. Ein gut ausgebildeter Apportierhund ist in der Lage, gefallene, aber noch lebende Stücke vor verendeten auf direktem Weg anzulaufen und zu bringen.

Beim Markieren sind nicht nur die Fähigkeiten der Augen gefragt. Im Fallbereich liegt das Stück meist für den Hund nicht sichtbar in höherem Bewuchs, so dass er wie jeder andere Jagdgebrauchshund lernen muss, seine Nase einzusetzen. Er soll selbstständig in einem engen Bereich um die Fallstelle suchen, ohne aber in eine weiträumige Suche überzugehen. Ist das Stück verletzt und flüchtet, muss der Hund eigenständig das Geläuf oder die Spur des Stückes aufnehmen und diese ausarbeiten. Bei Erreichen des verletzten Wildes wird vom Hund erwartet, ohne Zögern und weiteren Befehl zu greifen und zu apportieren.

2. Suchen

Unter Suchen, auch „Freiverlorensuchen“ genannt, versteht man einen Apport, bei dem der Hund nicht markieren konnte und auch der Hundeführer nicht genau weiß, wo die Fallstelle des Wildes ist. Der Hund soll hierbei durch selbstständiges Suchen das Wild finden. Falls es sich um angeschossenes Wild handelt, muss der Hund die Spur aufnehmen, ausarbeiten und das Wild bringen.

In der Jagdpraxis ist daher das selbstständige Arbeiten bei einer Verlorensuche von größter Bedeutung, weil der Hundeführer dem Hund nur die ungefähre Richtung des Suchgebietes anzeigen kann. Viele Verlorensuchen finden in hohem Bewuchs statt, wo es dem Hund nicht mehr möglich ist, seinen Führer um Hilfe zu fragen. Es kann sich auch eine Kombination aus Markierung und Suche ergeben, zum Beispiel, wenn ein markiertes Stück Wild in eine dichte Deckung fällt oder ein angeschossenes Stück Wild (Runner) von der Fallstelle flüchtet. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass nur der Hundeführer das Wild markieren konnte. Dann muss der Hund auf die Fallstelle eingewiesen werden und dort auf Befehl suchen.

3.Einweisen

Beim Einweisen lenkt der Hundeführer den Hund mit Hilfe von Stimme, Pfeife und Handzeichen möglichst auf direktem Weg in das Fallgebiet des Stückes. Anders als bei der freien Verlorensuche soll der Hund hierbei nicht in den Wind revieren (suchen) und so größere Geländeflächen abdecken. Der Hund soll gerade Linien und rechte Winkel laufen, damit der Hundeführer ihn auf direktem Weg schicken und dirigieren kann. Der Hund ist bei dieser Arbeit über weite Strecken vom Hundeführer abhängig und sollte gehorsam und exakt auf die Hilfen und Richtungsangaben reagieren. Zwischen den Richtungswechseln lässt man den Hund jedes Mal stoppen, wodurch man erhöhte Aufmerksamkeit erreicht und ihm klar wird, dass ein neues Signal kommt. In dem Moment, in dem er im Zielgebiet angekommen ist, soll er auf Befehl in einem sehr engen Bereich mit einer selbstständigen Suche beginnen. Deshalb darf er auch beim Einweisen seine Selbstständigkeit nicht verlieren.

Im Zielbereich angekommen erwartet man von ihm Eigeninitiative, Selbstständigkeit und Finderwillen. Sinn und Zweck dieser Arbeitsweise ist es, möglichst schnell in den Besitz des Stückes zu kommen und dabei die Kräfte des Hundes zu schonen und so wenig Gelände wie nötig zu beunruhigen.

Beim Einweisen kommt es in einem sehr hohen Maße auf eine absolut saubere Grundausbildung an. Bevor man mit einem gezielten Training beginnt, sollten dem Hund die Grundlagen eines sicheren Gehorsams bereits vermittelt worden sein. Bei den Übungen muss man den Aufgabenbereich in mehrere kleine Teile untergliedern. Jede Teilaufgabe ist wie ein Puzzelstein zum Gesamtbild "Einweisen". Alle Puzzelsteine müssen separat gelernt und geübt werden. Nur wenn das Voranschicken, Rechts- und Linksschicken, Zurückschicken, Zurückkommen und Stoppen vom Hund völlig beherrscht werden, passt auch alles ins Gesamtbild.

Die Hör- und Sichtzeichen, mit denen man sich mit dem Hund verständigen will, müssen durch kontinuierliches Training erst erlernt werden. Nur wenn der Hund diese Kommunikationsmittel verstanden hat, ist das Einweisen auch über weite Entfernungen möglich. Eine gute Einweisbarkeit des Hundes setzt großes Vertrauen des Hundes zu seinem Führer voraus und auch die Bereitschaft des Hundes, mit dem Menschen zusammenzuarbeiten.
Quelle: wikipedia.org

 

 

 

 
  © Andrea Stolze - Zuletzt überarbeitet am 08.05.2016, Grund: Neue Fotos unter: "Am Rhein"