Janosch und Jule
  Janosch
 


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Janosch, oder "wie alles begann"...

 

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Die Zwei mögen sich...

Janosch trat Anfang August 1999 in unser Leben.

 

Während unseres Amerikaurlaubes in den Sommerferien überredete uns unsere Tochter, dass wir uns einen Hund anschaffen.

 

Ein überaus glücklicher Zufall führte uns nach Köln Porz, wo wir Janosch kennenlernten, der leider seine Familie verlassen musste. Es war Liebe auf den ersten Blick und fortan liefen 4 glückliche Pfoten mit uns zusammen.


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Gumminase


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Am Anfang war es nicht immer ganz leicht, wir hatten keine Erfahrung mit Hunden und Janosch versuchte natürlich, seine Stellung in unserer Familie auszutesten, aber nachdem er einmal, als er was dagegen hatte, ein Schweineöhrchen wieder abgenommen zu bekommen, einen Knurrlaut ausstieß und darauf hin hochkant vor die Tür gesetzt wurde, gab er klein bei und wir hatten keine Schwierigkeiten mehr.



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Trotzdem mussten wir schon noch etwas an seiner Erziehung feilen, wobei uns der Besuch einer Hundeschule gute Dienste tat. Und es zeigte sich, dass man sogar einem mittlerweile 3 1/2 Jahre alten Hund immer noch etwas beibringen kann.







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Stöcke hatten es Janosch schon immer angetan, er konnte das Maul nicht voll kriegen. 5 bis 6 Stöcke ins Maul und er lief stolz mit erhobenem Schwanz über die Wiese. Wenn dann irgendwo noch eine leere Coladose herumlag, versuchte er auch noch, diese ins Maul zu bekommen, was ihm meistens auch gelang.

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Leider hatte unser Hund auch die Angewohnheit, alles aufzusammeln, was nicht niet- und nagelfest war, bevorzugt Müll. Wir kamen deshalb auch schon auf die Idee, ihn als freien Mitarbeiter bei den AWB (Kölner Abfallwirtschaftsbetriebe) anstellen zu lassen, was allerdings daran scheiterte, dass wir ihn nicht dazu brachten, den Müll auch ordnungsgemäß im Mülleimer wieder zu entsorgen. Es hätte dafür im Gegenzug aber auch keine Ermäßigung der Hundesteuer gegeben und somit blieb es mir überlassen, unserem Hund den aufgesammelten Müll auch wieder abzunehmen, bevor er etwas davon vertilgen konnte.

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Bin ich nicht süüüüß?

Es war unglaublich, was Janosch alles transportieren konnte, von Stöcken bis zu armdicken, meterlangen Ästen, die er versuchte, durch sämtliche Absperrungen durch zu bugsieren, worunter auch manches Knie empfindlich zu leiden hatte...

Etwas, was ich aber noch bei keinem anderen Hund gesehen habe, ist der Transport von 3 Tennisbällen auf einmal. Beeindruckend, wie aufnahmefähig so ein Hundemaul doch sein kann, der Gierschlund.


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Wieso nennt man mich auch Hammerhai????

Er verachtete auch keine Regenschirme, was anfangs zu enormen Problemen mit deren Besitzern führte Ein vorsichtig taxierender Blick wurde auch schon mal auf Gehstöcke älterer Herrschaften gerichtet, man musste schon auf der Hut sein, was Janosch nun gerade wieder einfiel. Und wenn er dann mal ein Teil erobert hatte, ließ er es nicht so schnell wieder los. Man sollte gar nicht meinen, was für eine Kraft doch so ein "weiches" Retrievermaul aufbringen konnte, wenn es darum ging, etwas festzuhalten.

Einmal tollte er mit seinem Freund Ole, einem Labrador, über die Wiese (Ole hatte sich kurz vorher losgerissen und war mit Leine unterwegs), Janosch erwischte die Leine von Ole, zog daran und war hochgradig empört, dass Ole an der anderen Seite nicht los ließ (der Arme konnte gar nicht, er war ja angeleint)

Oft wusste ich mir anfangs bei diesem beharrlichen Festhalten nicht anders zu helfen, als ihn an einem Zaun festzubinden und mal ein paar Schritte wegzugehen. Und, siehe da, Janosch ließ los, ich ging zurück, band ihn los und nahm ihn mit. Später war das natürlich kein Problem mehr, man brauchte nur noch "aus" zu sagen und er ließ los (zumindest bei uns, andere hatten nach wie vor ihre Schwierigkeiten mit ihm...)

So haben wir seine kleinen Macken doch noch ganz gut in den Griff bekommen. Ein perfekter Hund war Janosch allerdings nie, aber wer will schon einen perfekten Hund????


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Was will der jetzt nur von mir???

Überhaupt waren Zerrspiele das größte für Janosch. Er hatte wirklich enorme Kraft und brachte es dann schon mal fertig, mich über die Wiese zu ziehen. Auch mit anderen Hunden, hier mit seiner Freundin Alissa, konnte er gut um Spielsachen streiten.


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Das ist mir...nein mir...nein mir...

Janosch war ein richtiges Muskelpaket und auch sehr ausdauernd.


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Und weiter, weiter, weiter...


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Halbmarathon war seine Spezialität.


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Durst, Durst, Durst.

Bis zum Schluss liebte er seine täglichen Spaziergänge, die Touren am Fahrrad, oder die Lauf- und Walkingrunden. Das letzte Vierteljahr konnten wir allerdings schon keine größeren Strecken mehr mit ihm zurücklegen. Er hatte schon längere Zeit Probleme mit dem Rücken, litt an Spondilose und zum Schluss mussten wir sogar mit dem Auto zum Park fahren, weil alles zu viel wurde.


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Schön, durch so einen "Feldwald" zu laufen...

Aber am schönsten war es doch, wenn die Runde mit Bällchenwerfen unterbrochen wurde. Mein Arm war regelmäßig eher lahm, als unser Hund ausgepowert. Irgendwie kannte er nie ein Ende, wobei er seine Kräfte auch manchmal selbst überschätzte. Aber der Kopf wollte es halt so...


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Und wir kämpfen um das Handtuch...


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Ich geb ihn nicht her, ich geb ihn nicht her...


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Ich passe schon super gut zur Einrichtung, oder???



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So geknuddelt zu werden ist schon toll


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Umpf, allerdings kommen die auch schon mal auf solche Ideen


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Dauert das noch lange? Ich will lieber ins Wasser


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Krieg ich jetzt was?


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Turnübungen


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Hey Alte, lass mal ein Leckerchen rüberwachsen...


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und schon mal hinlegen


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oder doch nicht?

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  © Andrea Stolze - Zuletzt überarbeitet am 08.05.2016, Grund: Neue Fotos unter: "Am Rhein"